Lagertechnik – Regale mit System
Ihr Spezialist für Regalsysteme und Lagereinrichtungen!

Historie – Was bisher geschah

Sie hatten ein Faible für Lego? Ole Groh auch. Der Geschäftsführer der LagerTechnik Hahn & Groh GmbH in Winsen baut und konstruiert allerdings nicht in Miniaturwelten aus Plastik, sondern in Lagerräumen aller Größen, die er nach dem Baukastenprinzip mit verzinkten Stahlblech-Regalsystemen ausstattet. Zu seinen Kunden gehören große Namen wie Airbus und Feldbinder, aber auch Modeketten wie Zara und zahllose Handwerksbetriebe. Ganz gleich, was gelagert werden soll. Groh hat eine Lösung parat – von der tonnenschweren Palette bis zur federleichten Ork-Nase…

 

Um Ecken denken, in alle Richtungen planen

Eigentlich hatte der 54-Jährige ganz andere Pläne. Er studierte Betriebswirtschaftslehre mit dem Schwerpunkt Tourismus und jobbte Ende der 80er-Jahre nebenbei für das Unternehmen LagerTechnik Uwe Hahn, dem ersten ausländischen Importeur italienischer Lagertechnik der Firma Metalsistem SP.A. in Rovereto (Gardasee). Groh verdiente sich als Verkäufer der Serie „SUPER 1/2/3“ erste Sporen bei Hahn und eröffnete 1997 mit Hahn & Groh sein eigenes Unternehmen unter dem Dach der LagerTechnik-Gruppe. Heute hat es seinen Sitz in Winsen, Werner-Forßmann-Straße 40 (Gewerbegebiet). Die LagerTechnik-Gruppe beliefert mittlerweile europaweit Kunden mit den Regalsystemen.

„Wir hatten einen tollen Start – denn damals wurde in Altenwerder das Panasonic Media-Distribution-Center eröffnet – mit 20 000 Palettenstellplätzen, die wir bauten. Das war die weltweit erste große Palettenanlage des Systems SUPER 4/5/6“, blickt Groh zurück. In Zahlen: Er konzipierte sieben Hallenschiffe mit Stellplätzen, verbaute pro Schiff 250 Tonnen Stahlblech in vorher kommissionierten Bauteil-Chargen. Sechs Wochen dauerte es, bis die ersten drei Schiffe standen. Dann wurde weiter gebaut – ein Millionen-Auftrag. Groh: „Das klingt für Baubegeisterte spannend, denn die Teile müssen nur zusammengesteckt und geschraubt werden. In Wahrheit ist das allerdings eine unheimlich laute Angelegenheit.“

Seitdem ist Hahn & Groh stetig gewachsen. Subunternehmen übernehmen die Montage, sodass sich Ole Groh und seine Mannschaft aufs Planen, Verkaufen und Konstruieren konzentrieren können. „Die Lösung entsteht bei uns im Kopf“, sagt er. Auch wenn es um Ork-Nasen geht, die sich Rollenspieler aufsetzen. Jüngst entwickelte er für einen Großhändler von Mittelalter-Artikeln eine Regallösung vom Kampfschwert bis zum Kettenhemd und vom Trinkhorn bis zur Burgfräulein-Robe.

Fortsetzung folgt…



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